Einleitung
Du stehst kurz vor der Abgabe deiner Bachelorarbeit? Dann kennst du sicher das Gefühl: Wie wird meine Arbeit bewertet? Worauf achten Prüfer wirklich? Und wie kann ich verhindern, dass kleine Fehler meine Note versauen? Keine Sorge – mit dem richtigen Überblick über die Bewertungskriterien und ein paar cleveren Tipps bist du auf der sicheren Seite. In diesem Artikel zeigen wir dir kompakt und verständlich, wie die Bewertung deiner Bachelorarbeit abläuft, welche Fallstricke du vermeidest – und wie du mit moderner Unterstützung glänzt.
1. Bewertungskriterien: Das steckt wirklich hinter der Note
Damit du gezielt an einer starken Arbeit schreiben kannst, solltest du wissen, worauf es bei der Bewertung wirklich ankommt:
- Inhalt und Eigenleistung zählen am meisten (oft über 50 %). Hier überzeugst du mit einer klaren Forschungsfrage, nachvollziehbarer Argumentation und einer fundierten Literaturbasis.
- Wissenschaftliche Methodik ist besonders in Psychologie und Sozialer Arbeit entscheidend – ob empirisch oder theoretisch, deine Vorgehensweise muss nachvollziehbar und sauber dokumentiert sein.
- Aufbau und Gliederung machen rund 10–30 % der Note aus. Ein roter Faden, klar strukturierte Kapitel und sinnvolle Übergänge zeigen, dass du planvoll arbeitest.
- Sprache, Stil und formale Kriterien fließen ebenfalls ein – und sind oft das Zünglein an der Waage. Rechtschreibung, Zitation, Abbildungsverzeichnis, Deckblatt – hier trennt sich solide von sehr gut.
Tipp: Viele Unis veröffentlichen ihre Bewertungskriterien transparent. Schau z. B. mal bei der Hochschule Düsseldorf rein.
2. So läuft die Bewertung deiner Bachelorarbeit ab
Viele Studierende wissen gar nicht genau, wie die Bewertung hinter den Kulissen abläuft. Dabei ist das Wissen darum Gold wert:
- Zwei Prüfer lesen deine Arbeit unabhängig voneinander – meist dein Betreuer und ein weiterer Gutachter. Beide vergeben Noten und erstellen Gutachten.
- Weichen die Noten stark voneinander ab, wird im Zweifel eine dritte Person hinzugezogen.
- Die Endnote ergibt sich aus dem Mittel der beiden Bewertungen – bei starker Differenz nach Diskussion.
- Falls ein Kolloquium (Verteidigung) Teil deiner Prüfungsordnung ist, kann es zusätzlich Einfluss nehmen – hier zählt neben Fachwissen auch deine Präsentationsfähigkeit.
Frag bei deiner Hochschule gezielt nach den Formalitäten – viele Studiengänge, z. B. in BWL oder Soziale Arbeit, regeln dies unterschiedlich.





