1. Der klassische Aufbau – diese Kapitel brauchst du immer
Unabhängig vom Fachbereich folgt fast jede empirische Arbeit einer ähnlichen Struktur. Diese fünf Hauptkapitel solltest du einplanen:
- Einleitung: Thema, Relevanz, Zielsetzung und Forschungsfrage. Kurz: Warum ist dein Thema wichtig und was willst du herausfinden?
- Theoretischer Hintergrund: Überblick über relevante Literatur, Modelle und den Forschungsstand. Am Ende oft: Hypothesenbildung.
- Methodik: Genaue Beschreibung deiner Vorgehensweise (z. B. Stichprobe, Erhebungsmethode, Auswertung).
- Ergebnisse: Objektive Darstellung der Ergebnisse – ohne Interpretation.
- Diskussion/Fazit: Interpretation der Ergebnisse im Lichte der Theorie, Limitationen, Ausblick.
- 🛠 Tipp: Nutze offizielle Gliederungshilfen, etwa von der Uni Leipzig oder der Uni Potsdam – diese geben dir ein sauberes Grundgerüst.
2. So unterscheiden sich Gliederungen je nach Fachrichtung
Die grobe Struktur bleibt gleich, aber die Details unterscheiden sich stark – je nach Disziplin:
Psychologie & Sozialwissenschaften
- Fokus auf Hypothesenbildung und standardisierte Verfahren
- Detaillierte Beschreibung von Stichprobe, Erhebungsinstrument und Auswertungsmethode
- Orientierung an APA-Richtlinien (wichtig bei Zitierweise & Aufbau)
➡️ Beispiel: Uni Mainz – Beispielgliederung
Wirtschaftswissenschaften
- Theorieteil oft mit eigenem Kapitel für wirtschaftliche Modelle
- Datenteil mit eigenständiger Beschreibung von Datenquellen und ökonometrischem Modell
➡️ Beispiel: Uni Potsdam – Leitfaden der empirischen Arbeit
Qualitative Forschung
- Besondere Gewichtung von Methodik (z. B. Interviewleitfaden, Auswahlverfahren)
- Ergebnisdarstellung oft kategorienbasiert mit Interpretationen im Anschluss
➡️ Beispiel: Göttinger Methodenberatung – Aufbauempfehlung
Viele Konkurrenten liefern nur starre Muster. Wir zeigen dir, wie du es besser machst:
✅ Eigenes Gliederungstool einsetzen
Mit einem KI-basierten Tool kannst du dir in Sekunden eine individuelle Gliederung generieren lassen. Zum Beispiel:
Prompt: „Erstelle eine Gliederung für eine empirische Bachelorarbeit in Psychologie zum Thema Social Media und Selbstwert, basierend auf quantitativer Umfrage.“
✅ Klarheit statt Floskeln
Benutze Kapitelüberschriften, die aussagen, was im Abschnitt passiert:
Statt „Theorie“ besser: „Theoretischer Hintergrund zur Selbstwertregulation“
✅ Beispiele anschauen – aber nicht blind übernehmen
Arbeite mit echten Vorlagen (wie den oben verlinkten), aber passe sie deiner Fragestellung und Methode an.
✅ Feedback holen
Lass deine Gliederung gegenlesen – ein Betreuer erkennt schnell, ob der Aufbau schlüssig ist.